Die Kampagne Wald statt Repression ist abgeschlossen.
Der Wald Bleibt. Die Polizei kriegt keinen Rappen. Wir leisten weiter Widerstand!

Ein grosses Danke
an alle, die sich im Kampf gegen die Abholzung des Rümlanger Waldes engagiert haben und dies weiterhin tun, sowie an alle, die ihre Solidarität durch die Unterstützung der Kampagne Wald statt Repression gezeigt haben – sei es mit einem Beitrag zu unserem Crowdfunding, dem Unterstützen bei Soli-Anlässen oder dem Kauf eines Kalenders. Wir haben die Gerichtsverfahren gewonnen und konnten so verhindern, dass ein verheerender Präzedenzfall geschaffen wurde.

Das gesammelte Geld konnten wir an andere Kollektive oder Initiativen weiterspenden, die sich gegen Repression und/oder für Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen (mit einem Schwerpunkt auf Kämpfe im Globalen Süden), sowie ein Teil für Projekte, die Infrastrukturen für Aktivisti betreiben. Einen kleinen Teil des Geldes halten wir noch auf der Seite, um den nächsten Präzedenzfall für eine allfällige Polizeikostenüberwälzung zu unterstützen.

Was bisher geschah


Der Standort der Bauschutthalde wird im Richtplan festgelegt.

Der Bau der Schutthalde wird an der Gemeindeversammlung angenommen. Glücklich sind die Bürger*innen nicht, doch am Richtplan von 1995 kann kaum mehr gerüttelt werden. Im Entscheid ging es lediglich um die konkrete Umsetzung.

Nur wenige Monate nach der Annahme an der Gemeindeversammlung beantragt die Firma Eberhard eine sechsfache Erweiterung der Schutthalde.

Der Richtplan inklusive der Erweiterung der Schutthalde wird vom Kantonsrat angenommen. Ein Antrag, den Teil zur Schutthalde aus dem Richtplan zu streichen, wird knapp mit 87 zu 80 Stimmen abgelehnt.

Medienspiegel (Auswahl):

Aktivist*innen besetzen einen Teil des Rümlangers Waldes um gegen die Rodung zu demonstrieren.

Medienspiegel (Auswahl)

Eingangstor zum Rümi
Eingangstor zum Rümi

Ultimatum der Gemeinde zum Verlassen des Waldes verstreicht – die Aktivist*innen wollen weiter im Wald bleiben und den Austausch mit der Gemeinde suchen.

Medienspiegel (Auswahl)

Die Polizei räumt den Wald mit einem völlig unverhältnissmässigen Aufgebot. Mehrere Aktivist*innen werden verhaftet und angeklagt.

Medienspiegel (Auswahl):

Kanton gibt Anpassung an Projekt der Deponie bekannt. Nochimmer ist jedoch ein grosser Teil des Waldes bedroht und viele uralte Eichen drohen gefällt zu werden

Medienspiegel (Auwahl):

Die Aktivist*innen bekommen Post von der Polizei: Sie werden beschuldigt, verschiedene Verstösse gegen das Strafgesetzt begangen zu haben. Weiter will die Polizei die Einsatzkosten der Räumung auf die Aktivist*innen überwälzen.

Medienspiegel (Auswahl):

Die Holzkooperative (Eigentümer*innen des Waldes) wollen ihren Aufwand und ihre Kosten an die Aktivist*innen verrechnen. Alle drohenden Kosten zusammen belaufen sich auf einen mittleren bis höheren 5-stelligen Betrag.

Wir lancieren die Kampagne „WaldstattRepression“ und setzen uns gegen diese Einschüchterungsversuche und die drohende Rodung ein!

Das Strafrechtliche Verfahren endet in Freisprüchen.

Der Erweiterungsplan für die Bauschuttdeponie wird vor dem Baurekursgericht als rechswidrig erklärt.

Die Kostenüberwälzungsforderung der Polizei wird vom Verwaltungsgericht als rechtswidrig erklärt.